Herstellungsverfahren

Informationen über die Herstellungsverfahren

Spagyrik

nach Dr. Zimpel

Ohne Nebenwirkungen oder Interaktionen mit anderen Medikamenten.

Vor über 100 Jahren entwickelte der Arzt Carl Friedrich Zimpel auf den Grundlagen von Paracelsus das noch heute gültige spagyrische Herstellungsverfahren.

Der Vorgang beginnt mit dem Anbau verschiedenartigster Heilpflanzen, welche die Base des Medikaments bilden. Nach ihrer Ernte und wenn sie sämtliche Filter der Qualitätskontrollen durchlaufen haben, wird jede Pflanzengattung zerschnitten, und wenn nötig, die als Arznei brauchbaren Anteile von den unbrauchbaren Anteilen getrennt. Darauf folgt der Gärungsprozess von 20 bis 25 Tage. Die fermentierte Pflanze wird schließlich destilliert, wodurch die Alkohole und ätherischen Öle gewonnen werden. Der Rest der pflanzeneigenen Mineralstoffe und Spurenelemente wird zu Asche verbrannt und dann bei 400°C kalziniert um die hochwertigen mineralischen Substanzen zu erhalten. In der Schlussphase werden sämtliche in den verschiedenen Schritten von der Grundpflanze gewonnenen Elemente vereint („spagyrische Heirat“) was zu einem viel wirkungsvolleren Medikament führt als die eigentliche Pflanze allein.

Der Arzt, oder eine andere Fachperson in Spagyrik, mischt die spagyrischen Lösungen entsprechend der vom Patienten beschriebenen Leiden.      

Fragen zu Spagyrik

Gemmotherapie

Die Gemmomazerate werden ausschließlich aus frischen einheimischen und von Hand geernteten Pflanzenknospen hergestellt. Ebenfalls wird darauf geachtet, genügend Knospen für das unbehinderte weiter gedeihen der Pflanze zu hinterlassen. Da die Knospe viele Aminosäuren und Proteine enthalten, kann eine klassische Auszugsmethode mit Alkohol und Wasser nicht genutzt werden. Damit diese Stoffe herausgelöst werden können und nicht sofort zerstört werden, mazeriert man die Knospen in einer Alkohol-Glycerin-Lösung für 3 Monate. Danach werden sie gefiltert und das Filtrat mit 8 Teilen Alkohol- Glycerin- Lösung verdünnt.
1965 wurde das Herstellungsverfahren für die Gemmotherapie in das Französische Arzneibuch aufgenommen und im November 2011 nun auch in das Europäische Arzneibuch.
Fragen zu Gemmotherapie

Homöopathie

Das unendlich Kleine. Sobald geklärt ist, welche Substanz das schlechte Befinden auslöst, wird diese dem Patienten in winzig kleiner Dosis verabreicht, denn logischerweise würde eine hohe Dosis kontraproduktiv wirken. Um dies zu vermeiden, hat Hahnemann die Dosis ständig weiter reduziert und festgestellt, dass unendlich kleine Mengen genügen um die Selbstheilung des Organismus zu stimulieren. So ist die Verdünnung in Hundertstel nach Hahnemann (C) entstanden, durch die in ständig fortschreitender Form die Grundsubstanz verdünnt wird, wodurch die Lösung unterschiedliche Wirkungsgrade erhält, das heißt, wenn ein Tropfen der Grundsubstanz mit 99 Tropfen des Lösungsmittels vermengt wird (das aus einer Mischung von Wasser, Alkohol, pflanzlichen und/oder tierischen Substanzen bestehen kann) ergibt sich das erste Hundertstel Hahnemanns „1C“ (1/100 in Bezug auf die Grundsubstanz). Wenn wir dieser nochmals 99 Tropfen Lösungsmittel hinzufügen ergibt das das zweite Hahnemann’sche Hundertstel „2CH“ (1/10'000 in Bezug auf die Grundsubstanz) und so fort. Nach Schätzungen sollen von „12C“ an keine Moleküle der Grundsubstanz mehr vorhanden sein.

Schließlich bleibt noch anzufügen, dass eine intuitive Interpretation und eine gewissenhafte Beobachtung des Patienten und der Krankheit durch den behandelnden Arzt oder eine andere medizinische Fachperson unerlässlich ist, damit das von Dr. Hahnemann beschriebene Vorgehen erfolgreich angewendet werden kann.
Fragen zu Homöopathie

Schüssler Salze

Dr. Schüssler wollte herausfinden, welche Mineralien am häufigsten im menschlichen Körper vorkommen. Dazu hat er die Asche von Leichen in einem Krematorium untersucht und entdeckt, dass in den verschiedenen Organen und Geweben das eine oder andere Mineralsalz vorherrscht. So zum Beispiel stellte er fest, dass im Muskelgewebe vorwiegend Kaliumphosphat und Magnesium vorkommen. Nachträglich, und dank seiner Kenntnisse der Homöopathie gelang es ihm mittels Auflösung diese Salze in so feinem Grand herzustellen, dass sie von den Zellen problemlos absorbiert werden können. Er verfolgte diese Methode weiter und fertigte homöopathische Potenzen an, woraus er schließlich die Schüssler-Salze entwickelte.

Fragen zu Schüssler Salze
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